Tom de Marco: „Der Termin“

Beitrag von Thomas Kretschmann


Ich treffe mich mit Thomas Kretschmann in einer der Besprechungsnischen des Messgerätewerks. Die Besprechungsnischen erinnern mich an Einrichtungsbeispiele in einem Möbelhaus. Eigentlich treffen wir uns, um seinen per E-Mail geschickten Vorschlag für die Sammlung zu besprechen: Eine Folge von Fotografien zur Entwicklung der Werke in der Siemensstadt in Fünf-Jahres-Schritten. Wir reden uns an einem anderen Thema fest, der Schwierig-keit nämlich, den Nutzen von Qualitätsmanagementmethoden und der Zertifizierung eben dieses Qualitätsmanagements nach ISO-Standards zu beurteilen. Oder: Kann der Mensch denken, wenn er jeden Gedanken und wie es zu diesem kam umgehend dokumentieren soll?

Am Ende entschließt sich Thomas Kretschmann zu einem zweiten Beitrag. Das Buch „Der Termin“ handelt vom Aufbau eines Software-Unternehmens in einem fiktiven osteuropäischen Land. Böse sind die Manager, die nur die alten Methoden von Druck und Kontrolle kennen, gut sind die, die ihre Mitarbeiter zur Entfaltung kommen lassen. Und zum Schluß klappt es auch mit der Liebe.

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